Miriam Gruß - Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Familienpolitik

„Wir nehmen die Herausforderung an und kämpfen“

..

(21.11.2011) „Wir werden die FDP aus dem Tief holen“ – das verspricht Generalsekretärin Miriam Gruß kurz vor dem Landesparteitag am kommenden Wochenende im Gespräch mit dem Straubinger Tagblatt.


„Wir haben noch zwei Jahre Zeit, das Blatt zu wenden, und das werden wir auch tun. Wir werden Alleinstellungsmerkmale und Kernthemen – Bildung, Wirtschaft, Bürgerrechte - klar benennen und in unserem Regierungshandeln deutlich machen. Das alles geht nicht von heute auf morgen, genauso wenig dreht sich die Stimmung an einem einzigen Wochenende. Aber wir werden zeigen, dass wir hart arbeiten, um die FDP aus dem Tief zu holen.“ 

Gleichzeitig betonte die Generalsekretärin der bayerischen FDP, dass die schwarz-gelbe Koalition in Bayern sehr erfolgreiche Politik mache: „Nehmen Sie als Beispiele die historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen, die deutlich gestiegenen Investitionen in die Bildung oder die Schuldentilgung. Bayern steht glänzend da, die liberale Handschrift tut Bayern gut.“

Gruß räumte jedoch ein, diese Erfolge nicht offensiv genug verkauft zu haben. „Auch wurde unsere Politik sowohl in Bayern und im Bund von gewichtigen Ereignissen beeinflusst: Die Finanzkrise, das Atom-Unglück in Japan oder aktuell die Eurokrise. Die Welt von heute ist nicht mehr die von 2008. Wir waren gezwungen, unsere Prioritäten neu zu setzen. Natürlich würde ich mir wünschen, dass es anders gelaufen wäre. Aber jetzt nehmen wir diese Herausforderung an und kämpfen.“

Eine Alternative zu schwarz-gelb gäbe es in Bayern ohnehin nicht, so Gruß: „Wir müssen die Oppositionsparteien als das enttarnen, was sie sind -  das schlimmste, was diesem schönen Bundesland passieren kann. Wer Zukunftsinvestitionen konsequent ablehnt und immer nur dagegen ist, wird das aktuell wirtschaftlich prosperierende Bayern ganz schnell gegen die Wand fahren.“


Zurück zur Übersicht | zum Seitenanfang