Schulstart in Bayern: Qualität der Bildung weiter fördern
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(14.09.2010) Rund 1,8 Millionen Schüler starten in dieser Woche in ein neues Schuljahr und setzen damit ihre Bildungslaufbahn fort. „Auch wenn die Schule manchmal nerven kann: Bildung ist der Grundstock jeden Fortschritts und Voraussetzung für jeden Einzelnen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, erklärte Generalsekretärin Miriam Gruß am Dienstag in München.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres will auch die FDP Bayern ihre Bemühungen weiterhin fortsetzen, die Bildungsqualität zu verbessern, beispielsweise durch kleinere Klassen und mehr Lehrkräfte, sagte Gruß. „Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund muss optimiert und der Ausbau der Ganztagsschulen weiter forciert werden. Durch die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern möchten wir die Chancengerechtigkeit verbessern, um kein einziges Talent zu vergeuden“, zählte Miriam Gruß weitere Ziele in der Bildungspolitik auf.
Gruß: „Insbesondere brauchen auch Jungs eine gezieltere Förderung, da ihre Potenziale bisher nicht ausreichend im Bildungssystem berücksichtigt werden. Für sie müssen geschlechterspezifische Unterrichtsmethoden entwickelt werden, die traditionelle Geschlechterrollen und Stereotype infrage stellen. Auch wäre zu überlegen, einzelne Unterrichtsstunden in reinen Mädchen- oder Jungenklassen abzuhalten, beispielsweise beim Thema Aufklärung. Schulen müssen diesbezüglich ermutigt werden und die Freiheit haben, neue Wege zu gehen.“
Gruß: „Insbesondere brauchen auch Jungs eine gezieltere Förderung, da ihre Potenziale bisher nicht ausreichend im Bildungssystem berücksichtigt werden. Für sie müssen geschlechterspezifische Unterrichtsmethoden entwickelt werden, die traditionelle Geschlechterrollen und Stereotype infrage stellen. Auch wäre zu überlegen, einzelne Unterrichtsstunden in reinen Mädchen- oder Jungenklassen abzuhalten, beispielsweise beim Thema Aufklärung. Schulen müssen diesbezüglich ermutigt werden und die Freiheit haben, neue Wege zu gehen.“



