Miriam Gruß - Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Familienpolitik

Nazi-Entleisung: Hat Lerchenberg das nötig?

(05.08.2010) Zu den Äußerungen des Schauspielers Michael Lerchenberg in der Süddeutschen Zeitung erklärt Miriam Gruß, Generalsekretärin der FDP Bayern:

"Ich finde es bedauerlich, dass Michael Lerchenberg ein halbes Jahr nach seiner unrühmlichen Fastenpredigt nochmal derart nachtritt. Hat er das wirklich nötig?

Damals hat er seinen verunglückten KZ-Vergleich noch als Satire gerechtfertigt, aber in dem heutigen Interview  spricht er nicht als Barnabas, sondern als Lerchenberg. Das macht die Sache noch schlimmer.  Wer einer liberalen Partei allen ernstes "faschistische Tendenzen" vorwirft, disqualifiziert sich selbst. Ich kann mir Lerchenbergs neuerliche Nazi-Entgleisung nur damit erklären, dass er seinen Rausschmiss beim Nockherberg noch immer nicht verdaut hat.

Kein FDP-Politiker hat jemals "Menschen in wertvolle und nicht wertvolle" unterteilt, wie Lerchenberg es unterstellt. Die FDP denkt nicht in solchen Kategorien. Wir wollen Leistungsbereitschaft fördern und behalten gleichzeitig den Zusammenhalt der Gesellschaft im Auge."

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