Miriam Gruß - Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Familienpolitik

Miriam Gruß will sich im Bundesvorstand der FDP für Gesellschaftspolitik einsetzen

60. Bundesparteitag der FDP

(18.05.2009) - Auf dem 60. Ordentlichen Bundesparteitag in Hannover wurde die Augsburger Bundestagsabgeordnete und bayerische Generalsekretärin der FDP mit dem fünftbesten Ergebnis als Beisitzerin in den Bundesvorstand gewählt.

Es gab insgesamt 23 Kandidaturen für 18 Plätze. Damit ist Miriam Gruß auf Landes- und Bundesebene in den Spitzengremien der Partei vertreten.

In dieser Position will sie vor allem die familien- und gesellschaftspolitischen Themen in der FDP weiter ausarbeiten. „Wir sind die Partei der gesellschaftlichen Mitte. Wir machen Politik für die Mittelschicht, für die Familien, für die Menschen, die unsere Gesellschaft tragen. Für diese Menschen möchte ich mich verstärkt einsetzen.“

In der Debatte um das Wahlprogramm der FDP machte Miriam Gruß ihre Positionen deutlich und überzeugte damit die 662 Delegierten. Miriam Gruß begrüßte vor allem eine Initiative, wonach sich die FDP mittelfristig dafür einsetzt, in gemeinsamer Anstrengung der kommunalen, der Länder- und der Bundesebene, die Kindergartenbetreuung in Deutschland für Eltern kostenlos anzubieten.

Zudem wurde auf Antrag von Miriam Gruß im Bundestagswahlprogramm verankert, dass die FDP sich für einen Rechtsanspruch auf die Kinderbetreuung nach dem ersten Lebensjahr ausspricht.

In der Debatte um die Familienpolitik diskutierten die Teilnehmer des Bundesparteitages auch das Thema „Frühkindliche Bildung“. Miriam Gruß machte in der Debatte deutlich, wie wichtig die Förderung gerade in jungen Jahren ist. „Kinder leiden durch frühkindliche Bildung später weniger unter Schulversagen, haben eine ausgeprägtere Sozialkompetenz und insgesamt mehr Chancen für ihre Zukunft. Dafür mache ich mich stark.“

Vier bayerische Liberale in den FDP-Bundesvorstand gewählt

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