Miriam Gruß - Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Familienpolitik

Lebensmittelskandale: Gruß fordert präventives, abgestimmtes Konzept

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(12.01.2011) Generalsekretärin Miriam Gruß hat im Zuge des Dioxinskandals mehr präventive Maßnahmen gefordert. Alle bisher erhobenen Forderungen würden erst greifen, wenn eine Verseuchung von Lebensmitteln bereits stattgefunden hat.

"Die gemachten Vorschläge der zuständigen bayerischen CSU-Ministerien überzeugen nicht", erklärte Gruß. Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern seien zutiefst verunsichert.

"Die Forderungen nach der Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften oder die Klärung der Haftungsfragen greifen erst, wenn es schon zu spät ist, die Verseuchung von Lebensmitteln bereits stattgefunden hat."

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Die FDP Bayern fordere daher von den zuständigen bayerischen Ministern Merk, Söder und Brunner sowie von Bundesministerin Aigner ein abgestimmtes, präventives Konzept zur Vermeidung von Lebensmittelskandalen, sowie die Beantwortung der berechtigten Fragen der Verbraucherinnen und Verbraucher, wie derart kriminelle Machenschaften bei der Produktion von Lebensmitteln in Zukunft unterbunden werden können.

Miriam Gruß: "Nur mit einem parallel angegangenen präventiven Ansatz kann Vertrauen zurück gewonnen werden."

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