Klares Bekenntnis zu Freiwilligendiensten
(24.08.2010) Zu den Überlegungen einer Neustrukturierung des Wehr- und Zivildienstes erklärt die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und bayerische FDP-Generalsekretärin, Miriam Gruß:
"Die immer wahrscheinlicher werdende Aussetzung des Wehrdienstes und die damit verbundene Stärkung der Freiwilligendienste sind ein Erfolg liberaler Politik. Die FDP spricht sich seit langem dafür aus, die Freiwilligendienste zu stärken.
Gerade in Bayern erleben die Angebote wie etwa das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) eine nie dagewesene Nachfrage, die wir nutzen sollten. Derzeit gibt es in Bayern etwa dreimal so viele Bewerber wie es Plätze gibt. Ein Beweis dafür, wie die Freiwilligendienste angenommen werden."
Gerade in Bayern erleben die Angebote wie etwa das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) eine nie dagewesene Nachfrage, die wir nutzen sollten. Derzeit gibt es in Bayern etwa dreimal so viele Bewerber wie es Plätze gibt. Ein Beweis dafür, wie die Freiwilligendienste angenommen werden."
Bei dem Konzept zum nun von der Bundesfamilienministerin vorgestellten freiwilligen Zivildienst als Ersatz für den bisherigen Zivildienst müssen noch Detailfragen beantwortet werden. Vor allem die Träger und die Sozialdienste brauchen hier Planungssicherheit.
Das Konzept birgt die Gefahr von unnötigen Doppelstrukturen verbunden mit Bürokratie und Bund-Länder-Gerangel: Der freiwillige Zivildienst soll vom Bund organsiert werden und die verschiedenen Freiwilligendiensten wie das Freiwillige Soziale Jahr werden weiterhin von den Ländern angeboten. Zudem plant die Ministerin für zukünftige Zivildienstleistende einen Lohn von etwa 500 Euro monatlich, für die Freiwilligendienste zahlen die Träger derzeit nur etwa 50 bis 100 Euro.
Wir begrüßen es, wenn die Wehrpflicht nun ausgesetzt wird und im Zuge dessen das bürgerschaftliche und soziale Engagement gestärkt werden kann. Dies muss allerdings nachhaltig geschehen und mit Blick auf eine sich verändernde Sozialwirtschaft. Die Freiwilligendienste bieten sich dafür an."
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums
Berichte in den Medien
Das Konzept birgt die Gefahr von unnötigen Doppelstrukturen verbunden mit Bürokratie und Bund-Länder-Gerangel: Der freiwillige Zivildienst soll vom Bund organsiert werden und die verschiedenen Freiwilligendiensten wie das Freiwillige Soziale Jahr werden weiterhin von den Ländern angeboten. Zudem plant die Ministerin für zukünftige Zivildienstleistende einen Lohn von etwa 500 Euro monatlich, für die Freiwilligendienste zahlen die Träger derzeit nur etwa 50 bis 100 Euro.
Wir begrüßen es, wenn die Wehrpflicht nun ausgesetzt wird und im Zuge dessen das bürgerschaftliche und soziale Engagement gestärkt werden kann. Dies muss allerdings nachhaltig geschehen und mit Blick auf eine sich verändernde Sozialwirtschaft. Die Freiwilligendienste bieten sich dafür an."
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums
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