Debatte um Zeitpunkt des Atom-Ausstiegs: ''FDP fällt nicht um''
..(26.05.2011) Generalsekretärin Miriam Gruß hat in der Diskussion um das Atomausstiegs-Datum Widerstand angekündigt: „Wir fallen nicht um“, sagte die bayerische Bundestagsabgeordnete süddeutsche.de.
Gruß kritisierte Seehofers Vorschlag, bis 2022 die letzten Meiler abzuschalten:
"Seehofer nennt eine Jahreszahl für den Atomausstieg, ohne dass man jetzt schon genau sagen kann, wie bis dahin der Atomausstieg bewältigt werden kann. Das ist mir zu populistisch“. Man dürfe "nichts versprechen, was möglicherweise nicht einzuhalten ist.“
Gruß kritisierte Seehofers Vorschlag, bis 2022 die letzten Meiler abzuschalten:
"Seehofer nennt eine Jahreszahl für den Atomausstieg, ohne dass man jetzt schon genau sagen kann, wie bis dahin der Atomausstieg bewältigt werden kann. Das ist mir zu populistisch“. Man dürfe "nichts versprechen, was möglicherweise nicht einzuhalten ist.“
In der Energiepolitik rangeln Seehofers Parteifreund, Umweltminister Markus Söder (CSU), und der Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) um Kompetenzen - ein Umstand, der die Freidemokratin Gruß ärgert: "Die bayerische FDP lässt sich nicht einfach so beiseiteschieben, auch nicht von Herrn Seehofer", sagt sie.
Die Augsburger Liberale betonte, auch ihre Partei sei für den Atomausstieg, allerdings müsse ein solcher Schritt "realistisch und vernünftig geplant sein". Gruß nannte die Faktoren Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit als Orientierungspunkte ihrer Partei.
''Rauflustiger Koalitionspartner'': süddeutsche.de
''Koalitionskrach um Atomausstieg'': Augsburger Allgemeine
Die Augsburger Liberale betonte, auch ihre Partei sei für den Atomausstieg, allerdings müsse ein solcher Schritt "realistisch und vernünftig geplant sein". Gruß nannte die Faktoren Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit als Orientierungspunkte ihrer Partei.
''Rauflustiger Koalitionspartner'': süddeutsche.de
''Koalitionskrach um Atomausstieg'': Augsburger Allgemeine



