Bildungskarten zügig umsetzen - Haderthauer in der Verantwortung
(13.08.2010) Zur Kritik von Bayerns Sozialministerin Haderthauer an Bildungskarten für Kinder aus Hartz-IV-Familien erklärt die Generalsekretärin der FDP Miriam Gruß:
Wir wollen Kindern aus Hartz IV-Familien durch eine Gutscheinlösung Teilhabe an Bildung und am kulturellen Leben ermöglichen. Das hat nichts mit Stigmatisierung zu tun, im Gegenteil.
Langfristig wollen wir die Bildungskarte für alle Kinder. Aber es ist vernünftig, sie im ersten Schritt für diejenigen einzuführen, die am Bedürftigsten sind. Frau Haderthauer sollte sich diesem wichtigen Vorhaben nicht verschließen, sondern für eine zügige Umsetzung in Bayern sorgen. Die Sozialministerin ist hier in der Verantwortung.
Langfristig wollen wir die Bildungskarte für alle Kinder. Aber es ist vernünftig, sie im ersten Schritt für diejenigen einzuführen, die am Bedürftigsten sind. Frau Haderthauer sollte sich diesem wichtigen Vorhaben nicht verschließen, sondern für eine zügige Umsetzung in Bayern sorgen. Die Sozialministerin ist hier in der Verantwortung.
Die neue Stern-Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der Bürger es begrüßen, wenn Kinder aus Hartz IV-Familien statt Geldleistungen verstärkt Gutscheine für Nachhilfe, Musikschule oder Sportvereine erhalten sollen. 86 Prozent sind es bei den Unionswählern. Ich vermute, dass da auch der ein oder andere CSU-Wähler darunter ist.






