Miriam Gruß - Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Familienpolitik -

Mittwoch, 10. März 2010
Jugendliche diskutieren über Politik

Schon gewählt?


Sendung erfolgreich im Kasten:
Moderator Ben (mit obligatorischer Mütze),
Redaktionsteam und Diskussionsteilnehmer

Montagmittag auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages: Der Kameramann positioniert das Stativ, der Techniker bringt das Mikrofon in Stellung und der Moderator überprüft noch einmal seine Fragen. Eine ganz normale Szene also im Deutschen Bundestag.

Doch diesmal wartete das Kamerateam nicht auf die Bundestagsabgeordneten, Fraktionsvorsitzenden oder die Kanzlerin. Nein, diesmal hatten Jugendliche das Wort - und zwar zur Politik in Deutschland. An diesem Tag wurde auf der Fraktionsebene des Reichtagsgebäudes die Sendung „Projekt D“ des Kinderkanals (Ki.Ka.) aufgezeichnet. Kinder und Jugendliche sollen dadurch verstärkt auf Politik aufmerksam gemacht werden.

An der Diskussionsrunde, die von Sänger Ben moderiert wurde, nahmen junge Vertreter der fünf großen Parteien teil. Die FDP wurde dabei durch Marius Nickig vertreten, der zurzeit ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Miriam Gruß macht.

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Berlin - Arbeit in der Sitzungswoche


Das Reichtagsgebäude
Während der Sitzungswochen des Deutschen Bundestages arbeite ich in Berlin - ebenso wie meine 611 Kollegen. In der Regel sind das zwei Wochen im Monat. In dieser Zeit tagen die Arbeitsgruppen und Arbeitskreise der Bundestagsfraktionen. In meinem Fall ist das zum einen innerhalb der FDP-Bundestagsfraktion die AG Familie und der AK Innovation, Gesellschaftspolitik und Kultur, dem wir Familienpolitiker angehören. In diesen Gremien entwerfen, gestalten und diskutieren wir die Politik der FDP-Fraktion.

Als kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion gehöre ich dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. Alle Gesetzentwürfe, Anträge, Berichte und Entschließungen sowie EU-Vorlagen zu diesen Themen werden dort bearbeitet. Schwerpunkte sind beispielsweise die Förderung von Kindern und Familie und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kinderkommission, deren Vorsitzende ich von August 2007 bis März 2008 war, ist ein Unterausschuss des Familienausschuss.
Bundespräsident Horst Köhler empfängt die Kinderkommission des Deutschen Bundestages


Die eigentliche Arbeit findet deshalb nur zum Teil im Plenum des Bundestages statt. Dort werden die Debatten über die Themen ausgetragen, die zuvor in den Ausschüssen bereits behandelt wurden. Dennoch sind die Debatten wichtig. Sie dienen vor allem der Möglichkeit, der Öffentlichkeit die verschiedenen Positionen deutlich zu machen.

Hinzu kommen jede Woche Gespräche mit Vertretern der Verbände, Vereine oder auch der Kirchen, die sich in meinem Sektor engagieren. Der unmittelbare Austausch zu den Themen ist immens wichtig, um die verschiedenen Interessen der einzelnen Institutionen zu sehen. Nur mit einem umfassenden Wissen kann man sich ein eigenen Bild machen.

Familienkongress der FDP-Bundestagsfraktion

Unter dem Motto „mehr_familie 2009“ fand am 12. März der diesjährige Familienkongress der FDP-Bundestagsfraktion in Erfurt statt. In drei Foren haben die Mitglieder der AG Familie, zu denen neben Miriam Gruß auch die Parlamentarierinnen Ina Lenke und Sibylle Laurischk gehören, mit Experten über aktuelle familienpolitische Themen diskutiert.

Miriam Gruß hat sich in ihrem Forum mit neuen Erkenntnissen der frühkindlichen Bildung von Kindern befasst und die Rolle qualitativ hochwertiger Betreuungseinrichtungen beleuchtet. Miriam Gruß: „Die frühkindliche Bildung ist eines der größten Geschenke, das wir unseren Kindern machen können. Von kaum einer anderen Zuwendung werden sie ihr Leben lang so intensiv profitieren wie von dieser frühen Förderung. Deshalb müssen Betreuungseinrichtungen zu Bildungseinrichtungen werden.“

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Sonntags-Stammtisch im BR mit Miriam Gruß

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''Auf dem Weg'' mit Miriam Gruß